Engel

Chaos und Kreation

Das Böse als Treiber der Evolution

Die Aufgabe des Bösen ist es, die Wirkkraft ewiger Trennung und Teilung zu sein, schreibt Arn Allingham in seiner Aufstiegsschrift. „Dann kam es Luzifer in den Sinn, dass das Problem war, einen Mechanismus zu erschaffen, der dem Antrieb zum Einssein entgegenwirken würde; ein Keil, der den Engeln selbst erlauben würde, mehr und mehr Abgetrenntheit untereinander zu erschaffen, damit sie ihre Ausdrücke vermehren konnten. Sodass ihre Ausdrücke selbst eigene neue Ausdrücke erschaffen konnten. (…) Allen anderen Teilchen des Bewusstseins die stärksten Anreize zur Verfügung zu stellen, damit sie jenseits des Schleiers bleiben. Das war Luzifers neuer Gedanke, und das war das Geschenk, das er den Engel-Heerscharen bei ihrer letzten Wiederholung des Spiels gab.“ (Seite 273)

Der Kampf zwischen Michael und Luzifer symbolisiert unsere Trennung von Gott (Dualität) und die daraus folgenden Auseinandersetzung zwischen unserem ‚Höheren Selbst‚, das sich als unendlich und in Einheit mit Allem-Das-Ist erfährt, und unserem von Todes- und Verlustängsten und Minderwertigkeitsgefühlen geplagtem menschlichem Ego (Polarität). Aus der Angst heraus begehen wir böse Taten oder schaden anderen. „Böse ist alles, was den Menschen seiner freien Wahl beraubt“ (Seite 247). Das Böse stürzt die Welt ins Chaos, wodurch Kreation und Evolution angetrieben werden. Die Existenz des Bösen erlaubt uns Liebe im Angesicht ihres Gegenteils zu sein.  Stehts, wenn wir Angst, Hass, Wut und Trennung statt Liebe, Güte, Freude und Einheit wählen, versinken wir tiefer in die Welt der Dualität und Polarität. Möchten wir Gutes tun und Liebe in die Welt tragen, dienen wir anderen am besten, indem wir ihnen mehr Wahlmöglichkeiten geben, ihr eigenes Leben zu gestalten. Durch das Ursache-Wirkungs-Prinzip befreien wir uns so selbst.

Aufwachen bedeutet, dass wir uns nicht länger von denen manipulieren lassen, die manche „die Mächtigen“ nennen.

(Margaret Doner in Merlin’s Handbook for Seekers and Starseeds)

Der Dark Factor Score – Wie viel Dunkelheit steckt in Dir?

Ein Selbsttest der Wissenschaft

(Universität Koblenz-Landau u.a.): Ethisch, moralisch und sozial fragwürdiges Verhalten sind allgegenwärtig. Psychologen bezeichnen Persönlichkeitseigenschaften, die mit derartigen Verhaltensweisen zusammenhängen, als „dunkel“ — am prominentesten Machiavellismus, Narzissmus und Psychopathie (neben vielen weiteren). Der Dark Factor der Persönlichkeit (D) beschreibt die Gemeinsamkeiten aller dunklen Persönlichkeitseigenschaften und damit ihren gemeinsamen Kern.

D ist die allgemeine Tendenz, seinen Nutzen auf Kosten anderer zu maximieren und die Kosten für andere nicht zu bemerken, in Kauf zu nehmen oder böswillig hervorzurufen — einhergehend mit Überzeugungen, die als Rechtfertigung dienen. Individuen mit einer hohen Ausprägung auf D werden ihre eigenen Interessen rücksichtslos verfolgen, auch wenn dies andere schadet (oder sogar um des Schadens anderer willen), und Überzeugungen haben, die entsprechende Verhaltensweisen rechtfertigen.

Zum Selbsttest: Der Dark Factor